Tour du Pays de Vaud 2008
Internationale Junioren Rundfahrt im Waadtland
Peter Erdin vom Team Aargau auf 11. Rang
AARGAU/VAUD. rks. Am 4-tägigen Wettkampf im Waadtland über 331 km und 5 Etappen zeigte das ganze Team des Kantons Aargau gute Team- und Einzelleistungen bei den Resultaten. Nebst dem eigentlichen Rahmengebenden Wettkampfcharakter, war auch die Ausbildung der regional besten Nachwuchsathleten ein wichtiges Anliegen der Teamleitung.
An der vierzigsten Ausgabe der Tour du Pays de Vaud ging das Team Swiss Cycling Aargau mit sechs Fahrern und vier Betreuern unter der sportlichen Leitung Peter Oeschger an den Start. Die organisatorische Gesamtverantwortung für die Aargauer Kantonalmannschaft trug Roger Wehrli von der Kommission Strasse des Aargauer Radsportverbandes Swiss Cycling Aargau. Für diesen internationalen Wettkampf wurden vier Athleten aus dem Kanton Aargau sowie zwei Gastathleten aus den Kantonen Zürich und Solothurn selektioniert, alles Fahrer welche regional und sogar national zur den talentiertesten gehören. An einem Team Zusammenzug in der Vorwoche in Brugg stand die Vorbereitung im Fokus. Das ausgeglichene Team bestand aus je drei Athleten des zweiten Juniorenjahres und drei Erstjahr Junioren, für die die Teilnahme an der Waadtlandrundfahrt eine neue Erfahrung war.
Zum Prolog, diesmal ein Mannschaftszeitfahren über 5.5 km durch die Altstadt in Moudon, standen 24 Equipen am Start. Dabei diverse Nationalmannschaften wie die der Schweiz, USA, Grossbritannien, Italien oder Dänemark, Schweizer und Internationale Regionalmannschaften und vier Kantonalmannschaften. Mit einer optimalen Leistung konnte das Aargauer Kantonalteam über den eigenen Erwartungen den sechsten Mannschaftsrang erkämpfen.
Die zweite Etappe war ein Strassenrennen über 114km. Hier wurde Dominik Kläusler nach 15km in einen Sturz verwickelt, konnte dann aber nach Fahrradwechsel das Rennen fortsetzen und fuhr über 100km dem Feld hinterher und versuche den Rückstand zu begrenzen, musste jedoch am Tag darauf Ausscheiden. Ähnliches Pech hatte sein Teamkollege Nils Scheding, er hatte einen Defekt mit der Kette hinter dem Feld und musste den Besenwagen besteigen. Vorne aus dem Feld riss eine kleine Spitzengruppe aus, in der sich einer Italiener im Sprint behauptete und das Leadertrikot übernahm. Peter Erdin versuchte den Rückstand in Grenzen zu halten und unternahm vor dem Ziel noch einen Ausreissversuch aus dem Feld.
Am dritten Tag Standen zwei Halbetappen auf dem Programm. Am Morgen die Fahrt nach Chateau d'Oex, welche vom Schweizer Nationalteamfahrer Imhof gewonnen wurde. Das nachmittägliche Einzelzeitfahren in Chateau d'Oex hatte es in sich. Die 9km lange kurvige und coupierte Strecke fühte sogar über Kieswege. Hier war Fahrtechnikkönnen besonders gefragt, was Radquer Spezialisten einen Vorteil verschaffte. Mit einer sensationellen Fahrt landete Peter Erdin vom aargauer Team auf dem 7. Etappenrang und war sogar bester Schweizer. Die Etappe vom Sonntag brachte schliesslich keine Veränderung im Gesamtklassement mehr, da alle Ausreissversuche scheiterten. Erdin erreichte das Ziel zusammen mit dem Feld und den restlichen verbliebenen Aargauer Fahrern Remo Schuler, Dario Stäuble und Patrick Tännler, und wurde durch sein gelungenes Zeitfahren am Vortag im Gesamtklassement auf dem sehr guten 11. Rang platziert.
Resultate: 11. Peter Erdin, 40. Remo Schuler, 64. Dario Stäuble, 82. Patrick Tännler, Aufgegeben/Defekt: Nils Scheding, Aufgegeben/Sturz: Dominik Kläusler
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