Ausdauer Trainingslager des Regionalkaders in Mallorca
Bericht von Fabian Müller und Roger Kalt
MALLORCA. Um die grossen Trainingsumfänge zur Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit absolvieren zu können zieht es Radsportler oft in den wärmeren Süden, so auch die Nachwuchsathleten des Regionalkaders RNWF Aargau Nord. Unter Fachkundiger Leitung fand in der Schulferienwoche vom 19.-25. April das Trainingslager in Mallorca statt.
Bei durchschnittlich 20°C und fast nie Regen lässt es sich viel leichter trainieren, deshalb ergriffen 10 aargauer Strassen Nachwuchsathleten der Kategorien U17, U19 und U23 sowie Elite die Flucht nach Mallorca zum Trainingslager des Regionalkaders. In der Trainingswoche wurden bis über 20 Trainingsstunden erreicht. Die Königsetappe führte über die beiden Pässe Puj Major und den Col de Sóller, wo es wunderschöne Berg- und Küstenlandschaften zu bewundern gab. Natürlich durfte die Erholung bei diesen grossen Belastungen nicht zu kurz kommen. Deshalb wurde am Mittwoch, in der Mitte des Traningslagers, ein aktiver Ruhetag eingelegt.
Die Leitung des Lagers hatten die J+S Leiter Urs Boutellier als Gesamtverantwortlicher sowie Stefan Weiss. Sie besprachen mit den Fahrern die Strecken und auch die speziellen Trainingsinhalte. Die Trainingsgruppen wurden mit den 10 Athleten so gebildet, dass jeder sein optimales Training absolvieren konnte. Ebenso wurde jeden Abend eine Teamsitzung veranstaltet, wo ein Rückblick und ein Ausblick gehalten wurde. Dort konnten die J+S Leiter auch Wertvolle Informationen in Sachen Trainingsmethodik, Ernährung, Erholung und Alkohol im Sport abgeben. Diese Vorbereiteten Themen wurden aufgrund des Vaterschaftsurlaubes nicht von Regionaltrainer Roger Kalt sondern auch von den anwesenden J+S Leitern vermittelt.
Dass Mallorca mittlerweile eine gute Infrastruktur und gute Strassen für Radsportler bietet ist nicht zuletzt das Verdienst des Zurzachers Max Hürzeler, welcher vor allem die Hobbyradsportler mit seinen Veloferien Angeboten auf die Insel lockte. Aber auch die Leistungssportler können von dieser Infrastruktur profitieren.

